News | 21.04.2020

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Maßnahmen und Informationen zum Coronavirus

Erweiterung der Betreuung ab Montag 25.05.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie leitet die weitere Öffnung der Betreuung ein:

  • Ab Montag, den 25.05.2020 können alle vor dem 26.05.2015 geborenen Kinder in die Betreuung aufgenommen werden.
  • Die Betreuungszeit beträgt auch hier 4 Stunden/Tag.
  • Alle Kinder, die bereits vorher betreut wurden, behalten ihren Betreuungsanspruch.
  • Geschwisterkinder von Kindern mit Betreuungsanspruch können ebenfalls wieder aufgenommen werden, soweit sie in der gleichen Kita betreut werden.
  • Die Gruppengrößen werden weiterhin maximal 10 Kinder umfassen. Ausnahmen sind hier möglich.

Unsere Kindergärten erarbeiten flexible Betreuungskonzepte, die sich an den Kapazitäten der Kita sowie den Gegebenheiten vor Ort orientieren. Bei den steigenden Betreuungszahlen bitten wir Sie weiterhin, den Abstand zu den Erzieher*innen zu beachten und die Aussagen der jeweiligen Kita-Leitung zu berücksichtigen. Eine Absprache mit der Kita-Leitung vor Inanspruchnahme der Betreuung ist unbedingt notwendig. Bei weiteren Fragen zur Notbetreuung können Sie sich an die Kita-Leitung wenden. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass heute ein Brückentag ist und nicht jede Leitung erreichbar sein könnte.

Die nächste Erweiterung für Kinder von 4 bis unter 5 Jahren beginnt unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung am Montag, den 08.06.2020.

Die Pressemitteilung der Senatsverwaltung können Sie hier einlesen: Pressemitteilung vom 21.05.2020.


 

Elternbrief

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat in einer "Elterninformationen zur stufenweisen Erweiterung des Betreuungsbetriebs im Land Berlin" noch einmal die ab heute geltenden Änderungen zusammengefasst:

Der Betreuungsanspruch wird für alle Kinder, die je Altersstufe hinzukommen grundsätzlich auf 4 Stunden pro Tag begrenzt, um die Anforderung der Betreuung in kleinen Gruppen umsetzen zu können. Diesen Anspruch haben Sie unabhängig von der Betreuungssituation zu Hause.

Die systemrelevanten Gruppen haben darüberhinaus Anspruch auf erweiterte Betreuung. Die häusliche Betreuung soll jedoch weiterhin Vorrang haben.

Kinder von Alleinerziehenden und Kinder aus belasteten Familien (Kinderschutz) haben ebenfalls einen Anspruch auf verlängerte Betreuungszeiten.

Wir bitten die Eltern um Verständnis, wenn wir daher nicht alle Betreuungswünsche sofort umsetzen können. Unsere Kitas versuchen unter den gegebenen Umständen möglich zu machen, was geht. Wir bedanken uns bei den Eltern dafür, dass sie uns so tatkräftig unterstützen und sich bemühen so viel Betreuung wie möglich außerhalb der Kita zu organisieren. Wir hoffen, dass wir bald wieder ein vollumfängliches Betreuungsangebot anbieten können.

Sollten Sie noch Fragen zur Notbetreuung haben, wenden Sie sich bitte an die Kita-Leitung. Außerdem steht Ihnen ab dem 14. Mai 2020 eine Hotline der Senatsverwaltung zur Verfügung, die täglich von 9 Uhr bis 15 Uhr erreichbar sein wird.

Eltern-Hotline: Rufnummer 030 90227 6600

Hier können Sie den Elterbrief herunterladen: Elternbrief.pdf


 

Musterhygieneplan

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat einen „Musterhygieneplan Corona für die Berliner Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflegestellen“ veröffentlicht. Dieser dient als Ergänzung zum Hygieneplan nach § 36 Infektionsschutzgesetz und soll den Kindergärten als Empfehlung dienen. Ziel ist es, die Risiken für eine Infektion so gut es geht zu verringern. 

Hier können Sie in den Hygieneplan einsehen: Hygieneplan.


 

 

Jahrgangsorientierte Öffnung der Kindertageseinrichtungen

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat ein 7-Stufenmodel für die weitere Öffnung des Kita-Betriebes veröffentlicht. Die Stufenerweiterung erfolgt unter Beobachtung des epidemiologischen Geschehens alle 7 bis 14 Tage! Wir haben Ihnen alle Neuerungen kurz zusammengefasst:

Jahrgangserweiterung:

Ab Donnerstag, den 14.5.2020 können Kinder am Übergang von der Kita in die Grundschule sowie deren Geschwisterkinder in der gleichen Kita wieder in die Kita gehen (Stufe 2).

Eingeschränktes Angebot:

Auf Grund das Erfordernis der Betreuung in kleinen und stabilen Gruppen bis zu 10 Personen, wird der Betreuungsanspruch für alle Kinder auf max. 4h/Tag beschränkt. Dies bedeutet, dass auch bei Eltern aus systemrelevanten Berufen die bisher vereinbarten Betreuungszeiten in der Notbetreuung eingeschränkt werden können.

Für den betroffenen Personenkreis (siehe Liste „Übersicht über die systemrelevanten Bereiche Kita- und /oder Schulnotbetreuung“), kann eine darüber hinausgehende erweiterte Betreuung unter Berücksichtigung des individuellen Bedarfs vor Ort vereinbart werden. (Hier die Liste über die systemrelevanten Berufe_Stand12.05.2020)

In den Einrichtungen wurden individuelle Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Kinder, der Eltern sowie der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten.

Home-Office:

Arbeiten Eltern im Home-Office, können sie einen Anspruch auf einen Platz in der Notbetreuung haben. Hierbei ist u.a. zu fragen, ob häufige Telefon-/ Videokonferenzen erfolgen, ob es sich um Vollzeit-Homeoffice handelt, ob Familienmitglieder im Schichtdienst arbeiten und somit Ruhephasen möglich sein müssen, ob besondere häusliche Belastungen vorliegen (Neugeborene + Mutterschutz, Erkrankungen von Familienangehörigen, Prüfungssituationen für Auszubildende und Studierende etc.).

Eigenerklärung:

Es wurde weiterhin entschieden, dass als Dokument für die Inanspruchnahme von Notbetreuungsplätzen die Abgabe der Eigenerklärung ausreicht. Für die organisatorische Planung können darüber hinaus die Arbeitszeiten erfragt werden.

Vorerkrankungen von Kindern:

Bei bekannten Vorerkrankungen von Kindern kann ein ärztliches Attest verlangt werden, dass die Möglichkeit des Kitabesuchs bescheinigt.

Genesene Kinder:

Auch bei Kindern, die an Corona erkrankt waren, gelten die bestehenden Zugangskriterien (Systemrelevanz, Alleinerziehende, Jahrgang).

Neuaufnahmen und Eingewöhnung:

Neuaufnahmen sowie Eingewöhnungen sind nur zulässig, wenn ein Anspruch auf Notbetreuung besteht. Dies schließt ab dem 14.5.2020 die zugelassenen Altersgruppen und deren Geschwisterkinder mit ein.

Hotline und Informationen in weiteren Sprachen:

Ab dem 14.05.2020 schaltet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine Hotline für Eltern frei. Unter der Rufnummer 030 90227 6600 können Sie täglich von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr ihre Fragen loswerden.

Unter Auf der Website der Senatsverwaltung finden Sie alle Informationen im Brief an die Eltern auch in weiteren Sprachen: arabisch, englisch, Farsi, französisch, kurdisch, russisch, spanisch, türkisch und vietnamesisch. https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/schliessung-kita-und-kindertagespflege/


Erweiterung der Notbetreuung

Ab dem 27. April 2020 erweitert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Personengruppen, die An­spruch auf eine Betreuung in Kindergärten haben:

  • Alle Eltern, die in einem als systemrelevant anerkannten Beruf arbeiten (Siehe Liste). Die Zwei-El­tern-Regelung entfällt.
  • Alle Alleinerziehenden, das heißt Mütter oder Väter, die mit ih­rem Kind oder ihren Kindern ohne einen anderen Erwachsenen in einer ständigen Haushaltsgemeinschaft zusammenleben.
  • Kinder, für die die Betreuung unter Gesichtspunkten des Kinderschutzes notwendig ist. Dieses gilt auch für Kinder aus Familien mit besonders herausfordernden familiälen Situationen.

Sollte eine Möglichkeit zur häuslichen Be­treuung entstehen, verfällt der Anspruch auf Notbetreuung. Um sozialen Kontakte zu reduzieren, hat die häusliche Betreuung weiterhin Vorrang.

Die Notbetreuung findet in möglichst kleinen Gruppen statt. Unsere Einrichtungen treffen hierfür die erforderlichen organisatorischen Maßnahmen. Diese werden Ihnen von der jeweiligen Einrichtung mitgeteilt.

Soweit ein Anspruch auf Notbetreuung besteht, kann eine Neuaufnahme oder eine Eingewöhnung durchgeführt werden. Während der Eingewöhnung, darf ein Elternteil unter Beachtung der Abstandsregeln und der entsprechenden Hygienevorschriften im Gruppenraum anwesend sein.

Die weiteren Schritte der Ausdehnung der Betreuung, z. B. die Aufnahme von Kindern, die zum Sommer in die Schule übergehen, werden jeweils unter Berücksichtigung der epi­demiologischen Situation getroffen.

Bitte beachten Sie, das Kitas weiterhin nur gesunde Kinder aufnehmen dürfen und ggf. ein ärztliches At­test verlangt werden kann. Sollten Kinder aufgrund des Coronavirus unter Quarantäne bzw. häusliche Isolation gestellt worden sein, reicht der Ablauf der Quarantänefrist aus, um die Kinder wieder aufnehmen zu können, sofern sie symptom­frei sind.

Bei Rückfragen, wenden Sie sich bitte an Ihre Kitaleitung.

Formular Eigenerklärung Eltern (ab 27.04.2020)

Liste der anspruchsberechtigten Berufe (ab 27.04.2020)


Informationen zu den Verpflegungskosten:

Aufgrund des andauernden eingeschränkten Betriebs der Kindertageseinrichtungen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie beschlossen, dass für die nicht am Betreuungsangebot partizipierenden Eltern ab Mai 2020 keine Verpflegungskosten anfallen werden.

Darüber hinaus haben sich die Eigenbetriebe von Berlin dafür entschieden, auch die Verpflegunskosten für den Monat April zurückzuerstatten. Dies gilt für alle Kinder, ob sie an der Notbetreuung teilnehmen oder nicht. Wir möchten dadurch die Eltern in diesen schwierigen Zeiten entlasten.Wir bitten Sie hier um Verständnis, dass die Rückzahlung auf Grund des personellen Aufwands einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir sind dabei. 

Bezüglich der späteren Wiederaufnahme der Betreuung gilt, dass wenn diese spätestens zum 20. eines Monats erfolgt, ist  für diesen Monat der volle Beitrag zu entrichten. Bei einem nach diesem Zeitpunkt liegenden Betreuungsbeginn ist der Kostenbeitrag erstmalig für den folgenden Monat zu zahlen.

Uns ist bewusst, wie schwierig es für viele Eltern ist, geeignete Lösungen für ihre Kinder außerhalb der Kita zu finden. Die Betreuung der Kinder zu Hause mit dem Home-Office und den alltäglichen Hausarbeiten in Einklang zu bringen, stellt für uns alle eine enorme Herausforderung dar. Wir unterstützen Sie weitherin mit unseren täglichen KiGäTipps mit spannenden und lehrreichen Beschäftigungsideen für Ihre Kinder zu Hause oder bei einem Spaziergang. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und ihr Durchhaltevermögen und halten Sie über weitere Entscheidungen und Entwicklungen auf dem Laufenden. Gemeinsam schaffen wir es durch diese schwierige Zeit!


Erweiterung der Notbetreuung ab den 27.04.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat entschieden, die Notbetreuung ab dem 27. April 2020 stufenweise zu erweitern. Regelmäßige Anpassungen sind geplant. Zunächst sollen mehr Berufsgruppen in die Ein-Eltern-Regelung fallen und Kinder aus Familien in besonders herausfordernden Situationen in die Notbetreuung aufgenommen werden. In einem weiteren Schritt werden dann weitere Berufsgruppen eingeschlossen. Auch Vorschüler*innen sollen demnächst in die in die Kitas zurückkehren dürfen. Der Start der Eingewöhnung von neuen Kindern ist genauso geplant. Die Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb ist zum Beginn des neuen Kita-Jahres am 1. August 2020 vorgesehen.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (16.04.2020)


Erweiterung der Notbetreuung zum 08.04.2020

Gemäß der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Berlin, erweitert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Liste der anspruchsberechtigten Berufe für die Notbetreuung, für welche die Ein-Eltern-Regelung gilt. Die Erweiterung tritt ab Mittwoch, dem 08.04.2020 in Kraft und gilt für folgende Aufgabenbereiche:

  • Agentur für Arbeit (BA) / Regionaldirektion (hier: Kurzarbeiter- und Insolvenzgeld; Leistungs-gewährung Arbeitslosengeld, Kindergeldzuschlag (Familienkasse) / IT-Technik) und Jobcenter (SGB II-Auszahlung)
  • Kinder- und Jugendhilfe (hier: stationäre Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie Krisen- und Notdienste zur Absicherung des Kinderschutzes, Regionaler Sozialer Dienst)
  • Mitarbeiter*Innen der Gesundheitsämter
  • Bundeswehr (hier: Sanitätsdienste / medizinisches Personal)
  • Betriebsnotwendiges Personal der Ordnungsämter zur Durchsetzung der Kontaktsperren)
  • Betriebsnotwendiges Mitarbeiter*Innen des Landesamtes für Flüchtlingswesen

Für die Zwei-Eltern-Regelung erweitert sich die Liste für die Unfallversicherung, die Bürgerämter sowie für Berufe des psychosozialen Versorgungssystems.

Eine ausführliche Liste finden Sie auch der Homepage der Senatsverwaltung, sowie zum Download hier:  

Übersicht über die systemrelevanten Bereiche (Stand 08.04.2020) 

Erklärung der Eltern für die Notwendigkeit der Notbetreuung (Stand 08.04.2020)

Die Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen.


Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 21.03.2020

Der Senat stellt sich den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie: Bisher haben die Kinder von Eltern/Sorgeberechtigen, die in bestimmten systemrelevanten Berufen arbeiten, einen Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas und in den Schulen der Grundstufe 1 bis 6. Das galt bisher jedoch nur dann, wenn beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und sie keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung hatten.

Nach einwöchiger Laufzeit hat der Senat auf Vorlage von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, in einer Telefon-Konferenz am Samstag eine Nachjustierung der Notbetreuungs-Regelung beschlossen. Dabei bezog der Senat die in den vergangenen Tagen gesammelten Erfahrungen mit ein. Die strikte Regelung, dass beide Elternteile in den festgelegten systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten müssen, wird demnach für einige dieser definierten Berufsgruppen aufgehoben. Künftig gilt, dass in einigen dieser ausgewählten Berufsgruppen nur mehr ein Elternteil dort tätig sein muss. Damit sollen besondere Härtefälle künftig vermieden werden.

Diese „Ein-Elternregelung“ gilt künftig für folgende systemrelevante Berufsgruppen:

  • Gesundheitsbereich (ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte .Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern. Arztpraxen, Laboren, Beschaffung und Apotheken)
  • Pflege
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Justizvollzug
  • Behindertenhilfe
  • Einzelhandel (Lebensmittel- und Drogeriemärkte)

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Situation ist derzeit für viele Eltern zweifellos sehr schwierig. Mit der veränderten Notbetreuungs-Regelung für Eltern wollen wir gezielt jene derzeit lebenswichtigen Bereiche im Gesundheitssektor und anderswo unterstützen, die aktuell einen besonders großen Personalbedarf haben.“

Eine entsprechende Änderungsverordnung zum Erlass wird für die nächste Senatssitzung vorbereitet.

Hier können Sie sich die Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herunterladen: Notbetreuungsformular.


Welche Mitarbeiter*innen müssen die Notbetreuung gewährleisten?

Lesen Sie hier als Merkblatt die Informationen zum Arbeitseinsatz im Rahmen der Notbetreuung: Merkblatt


Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung

Hier können Sie sich die Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herunterladen:

Selbsterklärung_deutsch

Selbsterklärung_englisch

Selbsterklärung_türkisch

Selsbterklärung_arabisch


Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 15.03.2020

Der Senat hat die Liste der anspruchsberechtigten Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotbetreuung während der Corona-Schließzeit festgelegt. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Beide Kriterien müssen zutreffen.

Für die Notbetreuung in Kitas und Schulen ist eine Selbsterklärung der Eltern erforderlich, um diese in Anspruch nehmen zu können. Darin bestätigen die Eltern/Sorgeberechtigten, dass sie

a) einer der definierten Berufsgruppen angehören sowie
b) keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind einrichten können.

Ein verwendbares Muster der Selbsterklärung und weitere Informationen werden an Schulaufsichten/Schulen und Kitas/Kitaträger versendet. Kitas und Schulen werden kontinuierlich über neueste Entwicklungen informiert.

Information des Senats: In Berlin werden ab dem 17. März alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen geschlossen. Für die Kita-Kinder und Schulkinder der Grundstufen 1 bis 6 wird es eine Notbetreuung geben. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Der Senat von Berlin hat sich auf folgende anspruchsberechtigte Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotversorgung verständigt:

  • Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
  • Justizvollzug
  • Krisenstabspersonal Betriebsnotwendiges Personal von BVG, S-Bahn, BWB, BSR, weiterer Unternehmen des ÖPNV sowie der Ver- und Entsorgung,   Energieversorgung (Strom, Gas)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Gesundheitsbereich (insbesondere ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung, Apotheken)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich
  • Betriebsnotwendiges Personal und Schlüsselfunktionsträger in öffentlichen Einrichtungen und Behörden von Bund und Ländern, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Landesämtern und nachgeordneten Behörden, Jobcentern und öffentlichen Hilfeangeboten und Notdienste
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
  • Sonstiges betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und der Grundversorgung

Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 14.03.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat heute in Abstimmung mit Vertretungen von Kita-Trägern die Regelungen für die Notbetreuung von Kita-Kindern während der bevorstehenden Corona-Schließzeit ausgearbeitet. „Wir haben dabei die neuen Einschätzungen von Professor Dr. Christian Drosten berücksichtigt und nehmen Anregungen der Kita-Träger aus der täglichen Praxis auf“, betonte Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Der Virologe und Charité-Professor Dr. Drosten hat Freitagnacht deutlich gemacht, dass Kinder in der Notbetreuung nicht in neu zusammengestellte Gruppen und konzentriert in ausgesuchte Einrichtungen gehen sollen.

Für Berlin wurde daher Folgendes beschlossen:

1. Alle Kitas schließen von Dienstag, 17. März 2020, bis einschließlich 17. April 2020. Ziel der Schließzeit ist es, angesichts der Corona-Pandemie die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und so die weitere Verbreitung des Coronavirus zu bremsen.

2. Für Ausnahmefälle wird eine Notbetreuung angeboten. Diese findet grundsätzlich in der vertrauten Kita statt.

3. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Es müssen beide Kriterien zutreffen.

4. Es wird vom Senat festgelegt, welche Berufe als systemrelevant gelten. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dazu eine Liste mit Berufen veröffentlichen.

5. Weitere Informationen an die Träger und Eltern erfolgen am Montag. Für die weiteren Abstimmungen sind regelmäßige Treffen mit Verbänden und Eigenbetrieben vereinbart. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird die Informationen auf ihrer Internetseite laufend aktualisieren.

Sandra Scheeres: „Ich weiß, dass die Schließzeit für viele Eltern eine große Belastung bedeutet. Ich hoffe aber auf ihr Verständnis. Die Maßnahme ist im Interesse der Gesundheit aller Berliner und Berlinerinnen. Bitte nehmen Sie die Notbetreuung nur in Anspruch, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Unser Ziel muss sein, dass so wenige Kinder wie möglich in den Einrichtungen sind. Ich danke allen Kita-Trägern und ihren Mitarbeitenden sehr dafür, dass sie Notbetreuungen organisieren. Sie tragen damit dazu bei, dass die Stadt auch in dieser Ausnahmesituation weiter funktioniert.“


13.03.

Laut dem Senatsbeschluss vom 13.03.2020, schließen alle Kindergärten in Berlin ab Dienstag, den 17.03. bis einschließlich 17.04. Für Eltern, die Systemrelevante Tätigkeiten (Gesundheit/ Pflege, öffentliche Sicherheit und Ordnung u.a.) ausüben und nicht in der Lage sind, alternative Betreuungsmöglichkeiten zu realisieren, soll eine Notbetreuung aufrecht erhalten werden. Das genaue Verfahren wird derzeit abgestimmt, wir halten Sie auf dem Laufenden!

Lesen Sie hier den Elternbrief zur Kita-Schließung: Elternbrief.

Sämtliche Bewerber-Gruppenauswahlverfahren für Pädagog*innen werden bis einschließlich 20. April 2020 ausgesetzt. Wir werden uns bei Ihnen melden und Sie über Ihr weiteres Bewerberverfahren informieren.


12.03.

Lesen Sie hier unseren Elternbrief: Elternbrief (12.03.)


11.03.

Wie überall bekannt sind viele Menschen vom Corona-Virus betroffen. Dies gilt natürlich auch für unsere über 2.200 Mitarbeiter*innen und 10.000 betreuten Kindern und deren Familien. Die Angst vor einer Erkrankung und den verschiedenen Konsequenzen führen zu Unsicherheiten. Dies können wir gut verstehen und versuchen daher möglichst verantwortungsvoll mit unseren Entscheidungen umzugehen.

Dazu gehören für uns selbstverständlich enge Absprachen mit den verschiedenen Ämtern. Dazu zählen vor allem die jeweiligen Gesundheitsämter und die Kita-Aufsicht. Genauso wichtig ist uns aber auch weiterhin den Kindern und Eltern eine gute Betreuungsqualität zu bieten und unseren Mitarbeiter*innen ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld.

Wir werden Sie auf dieser Seite so zeitnah wie möglich über evtl. Kita-Schließungen informieren.

Kita-Schließungen kommen dann zum Tragen, wenn dies durch ein Amt angeordnet wird. Des Weiteren kann es auch sein, dass wir Kitas aufgrund von akutem Personalmangel nicht mit der gewohnten Qualität öffnen können. Sollten nicht ausreichend Personal vorgehalten werden können, kann es im Einzelfall dazu kommen, dass wir ebenfalls eine Kita schließen müssen. Dies geschieht in enger Absprache mit der Kita-Aufsicht. Selbstverständlich werden wir uns bemühen diesen Schritt so gut es geht mit den betroffenen Eltern und Kindern zu kommunizieren und ggf. individuelle Lösungen finden.

Aktuell ist die Kita an der Pappelallee 40 bis einschließlich Freitag, den 20.03.2020 durch das Gesundheitsamt Pankow geschlossen. Hier wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet.

Katrin Dorgeist

Kaufmännische Geschäftsleiterin  

Dr. Elke Bovier

Pädagogische Geschäftsleiterin

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