News | 26.08.2020

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Maßnahmen und Informationen zum Coronavirus

Elterninformation vom 15.10.

Mit dem Herbst steigen wie erwartet auch die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen. Davon sind leider auch wir mit unseren über 2.200 Mitarbeiter*innen und 10.000 betreuten Kindern und deren Familien nicht ausgenommen. Wir wollen Sie  weiterhin so zeitnah wie möglich über eventuellen Kita-Schließungen informieren.

Aktuell ist die Kita "Am Hain" in der Straße Am Friedrichshain 18a in Pankow bis einschließlich Montag, den 26.10.2020 geschlossen. Hier wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet. In Absprache mit dem Kindergarten wurde eine Notbetreuung eingerichtet.

Wir haten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden und danken Ihnen für Ihr Verständnis. Gemeinsam schaffen wir es durch diese schwierige Zeit!

Elternbrief vom 26.08.2020

Liebe Eltern und Sorgeberechtigten der Kinder unseres Eigenbetriebes,

wir melden uns erneut bei Ihnen, auch um Sie nun alle willkommen zu heißen in unserem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen!

Wir sind sehr froh Ihnen unser Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot wieder im vollen Umfang anbieten zu können.

Auch wenn es sich manchmal vielleicht so anfühlt als wäre alles wieder wie früher, es ist es nicht! Wir geben uns Mühe, das Risiko sich in einer unserer Einrichtungen zu infizieren, so gering wie möglich zu halten. Ausschließen können wir es bei so vielen Menschen mit denen wir zu tun haben, nicht. Es tauchen immer mal wieder Einzelfälle von positiv getesteten erwachsenen Personen auf. Inzwischen werden in solchen Fällen Mitarbeiter*innen und Kinder in Quarantäne gesetzt, was auch für einen Teil der Eltern bedeutet zu Hause bleiben zu müssen.

Für uns bedeutet dies, dass nur der Kontakt gewährt wird, der

  • für die Sicherung unseres Betreuungsauftrages,
  • für die Aufrechterhaltung der pädagogischen Qualität oder
  • für die Sicherung des Kindeswohls

erforderlich ist.

Auch Sie als Eltern tragen bekanntlich ein nicht kalkulierbares Infektionsrisiko, unwissentlich das Virus weiterzugeben. Daher halten wir auch mit Ihnen derzeit so viel Abstand wie möglich ist und versuchen unsere Erziehungspartnerschaft auf die Basis von Vertrauen, Vernunft und Kooperation zu stellen. Die Senatsverwaltung hat nun geregelt, dass in der Bringe- und Abholsituation alle externen Erwachsenen Mund-Nasen-Bedeckungen tra-gen müssen, also auch unsere Eltern. Unsere Erzieher*innen tragen nicht in allen Situationen Masken, da sie in der pädagogischen Arbeit im Kontakt mit Ihren Kindern wichtige Signale vorenthalten würden. Hier bleibt eine gewisse Nähe gegeben, da es um Beziehungsarbeit geht. Wir wissen, dass das was wir verlangen für manche Eltern sehr schwer ist, aber es ist die Bedingung unter der wir es gut schaffen können, die Betreuung aufrecht zu erhalten.

Das zweite noch weniger kalkulierbare Risiko sind externe Anbieter von Sport, Musik, Kunst, Zahnprophylaxe (Kroko), externe Therapeuten etc.. Diese Personen dürfen aktuell ihre Angebote nicht in unseren Räumlichkeiten durchführen. Sollte hier eine Infektion durch das Covid-19 Virus bestätigt werden, würden unter Umständen durch die vielen Kontakte der Honorarkräfte so viele Personen unter Quarantäne gestellt werden, dass wir ganze Einrichtungen schließen müssten.

Auch unseren Kolleg*innen aus den sogenannten Risikogruppen, die sich der Arbeit mit Ihren Kindern stellen, ist es schwer zuzumuten ein erhöhtes Risiko zu tragen.
Genauso gibt es vielleicht auch in unseren Kitas Eltern, die Sorge haben, ihr Kind könnte sich dort infizieren. Diesen Eltern möchten wir dadurch Mut machen, dass wir versuchen, das Risiko durch die beschriebenen Maßnahmen sehr gering zu halten. Bisher hatten wir keine Übertragungen auf Kinder. Im Gegenteil: Es ist wichtig, dass Kinder mit anderen Kindern spielen und die pädagogischen Anregungen bekommen, die in der Kita gegeben sind. Gehen Sie bitte mit den Pädagog*innen ins Gespräch!

Wir möchten mit Ihnen zusammen Bedingungen schaffen, die allen Kindern eine unbeschwerte Kindergartenzeit ermöglichen!

Wie sich die Situation entwickelt, wissen nicht. Regelungen ändern sich. Rückkehrer*innen aus Risikogebieten müssen wieder in Quarantäne, auch mit negativem Test. Bitte halten Sie sich freiwillig und aus Verantwortungsbewusstsein an die vorgegebenen Regeln! Solidarität ist gefragt. So kommen wir gemeinsam als größter Eigenbetrieb weiterhin gut durch die Pandemie.

Mit lieben Grüßen

Dr. Elke Bovier
Pädagogische Geschäftsleiterin

Hier können Sie den Elterbrief herunterladen: Elternbrief.pdf

 

Elterninformationen zur Rückkehr des Kitasystems in den Regelbetrieb im Juni 2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat in einem Schreiben alle Information zur Rückkehr des Kitasystems in den Regelbetrieb im Juni 2020 veröffentlicht, dass Sie hier dowloaden können: Elterninformationen.pdf

Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst:

  • Ab Montag, dem 15.06., bis zum Montag, den 22.06. (Übergangsphase), nehmen die Kindergärten alle bisher noch nicht im Rahmen der Notbetreuung berücksichtigten Kinder mit einem Rechtsanspruch wieder auf.
  • Spätestens ab dem 22.06. erhalten alle Kinder eine Betreuung im Umfang des individuellen Gutscheins. Dies umfasst auch die Bereitstellung von Früh- und Spätdiensten im Rahmen der angebotenen Öffnungszeiten. Die Liste der systemrelevanten Berufsgruppen verliert ihre Gültigkeit.
  • Der Zeitraum zwischen dem 22.06. und dem 31.07. soll der Stabilisierung des Betreuungsbetriebs sowie der Vorbereitung des neuen Kitajahres 2020/2021 ab dem 01.08., bspw. im Hinblick auf die Aufnahme der neuen Kinder und deren Eingewöhnung, dienen.
  • Die Maßnahmen der Kontaktreduzierung zwischen Eltern und Kita bleiben nach wie vor bestehen. In der Bringe- und Abholphase sollten Kontakte möglichst reduziert werden (zwischen Beschäftigten und Eltern, Eltern untereinander). Zudem sollten Sie für das Bringen und Abholen Ihres Kindes einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Elterngespräche sollten noch überwiegend telefonisch geführt werden. Im direkten Kontakt sind die regelhaften Vorsichtsmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand) zu beachten.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Kita-Leitung. Des Weiteren steht Ihnen noch bis zum 30. Juni die Eltern-Hotline (Rufnummer 030 90227 6600) der Senatsverwaltung zur Verfügung.

 

Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 09.06.2020

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 plant die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, in allen Schularten und Jahrgangsstufen wieder den Regelbetrieb stattfinden zu lassen. Kitas können bereits wieder ab dem 15. Juni alle Kinder betreuen, spätestens ab dem 22. Juni in vollem Betreuungsumfang. Die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, hat hierzu heute im Senat ein Konzept vorgestellt. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie wird es in den kommenden Wochen umgesetzt.

Sandra Scheeres: „Für viele Berliner Familien waren die vergangenen Wochen ein gewaltiger Kraftakt. Mit der Rückkehr zum Regelbetrieb entlasten wir die Eltern und sorgen dafür, dass die Kinder und Jugendlichen das volle Bildungsangebot wieder wahrnehmen können. Dank der insgesamt positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens ist dies bei den Kitas sogar vier Wochen früher möglich als zunächst geplant. Die Öffnung der Kitas und Schulen wird flankiert von der umfassenden Corona-Teststrategie des Senats. Diese bietet auch allen Beschäftigten der Schulen und Kitas die Möglichkeit, sich kostenfrei testen zu lassen. Damit tragen wir dem Gesundheitsschutz des gesamten Personals Rechnung. Die Rückkehr zum Regelbetrieb stellt Schulen und Kitas noch einmal vor große Herausforderungen. Mein Dank gilt allen Fachkräften, die diese Ausnahmesituation seit Wochen meistern.“

Das Öffnungskonzept für die Kitas sieht folgende Punkte vor:
1. Ab dem 15. Juni kann der Prozess zur Rückkehr in den Regelbetrieb beginnen und alle Kinder können wieder betreut werden. Die Begrenzung der Gruppengrößen wurde bereits zum 8. Juni aufgehoben.
2. Spätestens ab dem 22. Juni erhalten alle Kinder eine Betreuung, die dem individuellen Kita-Gutschein entspricht. Dies umfasst auch die Bereitstellung von Früh- und Spätdiensten. Die konkreten Ausgestaltungen müssen in enger Abstimmung zwischen Trägern und Eltern und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort erfolgen. Die Liste der systemrelevanten Berufe verliert ihre Gültigkeit. Die Eingewöhnung von neuen Kindern ist möglich.
3. Es werden möglichst stabile Gruppenstrukturen angestrebt. Um dies zu erreichen, ist es weiterhin möglich, zusätzliche Räume für die Kita-Betreuung zu nutzen (z.B. in Familien- oder Nachbarschaftszentren) und Nicht-Fachkräfte wie Pädagogik-Studierende zur Unterstützung hinzuzuziehen (ein erweitertes Führungszeugnis muss beantragt sein).
4. Die Telefon-Hotlines für Eltern (Tel. 030-90227 6600) und Träger (Tel. 030-90227 6060) der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bleiben bis Ende Juni geschaltet.

Für den Schulbereich wurde heute Folgendes entschieden:
Ab dem neuen Schuljahr ist es weiterhin Ziel, einen geregelten, durchgehenden Lernprozess für alle Schülerinnen und Schüler im gesamten Schuljahr sicher zu stellen. Der Regelbetrieb umfasst den Unterricht nach der Wochenstundentafel, sämtlichen Förder- und Teilungsunterricht sowie alle weiteren verbindlichen schulischen Angebote und Veranstaltungen. Auch der Religions- und Weltanschauungsunterricht kann stattfinden.

Die außerunterrichtliche sowie die ergänzende Förderung und Betreuung (Ganztagsangebote und Hort) sollen in allen Schulen in vollem Umfang ebenfalls wieder stattfinden. Das Schulmittagessen wird angeboten. Angebote, an denen die Schülerinnen und Schüler freiwillig teilnehmen, wie Arbeitsgemeinschaften, können von der Schule im Rahmen der personellen und schulorganisatorischen Voraussetzungen ebenfalls wieder angeboten werden.

Unter Beachtung der Vorgaben des Infektionsschutzes findet in den Fächern Sport, Musik und Darstellendes Spiel/Theater Unterricht statt. In allen drei Fächern sind Unterrichtssituationen mit direktem Körperkontakt zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln. Es ist in diesen Fächern besonders empfehlenswert, Unterrichtsgelegenheiten zu schaffen, die im Freien stattfinden. Wenn Bläserklassen bzw. -kurse eingerichtet werden, ist zunächst mit Theorieunterricht zu beginnen.

Die Einschulungsfeiern zum kommenden Schuljahr können unter Einhaltung der geltenden Vorgaben der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung für öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bzw. im Freien durchgeführt werden (mit Anwesenheitsdokumentation).

Schülerfahrten innerhalb Deutschlands und auch Schülerfahrten ins Ausland dürfen ab dem Schuljahr 2020/21 wieder gebucht und durchgeführt werden. Dies gilt nicht für Schülerfahrten in vom Robert-Koch-Institut Berlin (RKI) bzw. vom Auswärtigen Amt benannte Risikogebiete.

Die Entscheidung zur Rückkehr zum Regelbetrieb wird von maßgeblichen Schulleitungsverbänden mitgetragen:

Astrid-Sabine Busse, Interessenverband Berliner Schulleitungen e.V.: „An den Schulen ist die Freude generell groß, dass der Regelbetrieb nach den Sommerferien wieder losgehen wird. Schule kann ja nicht nur auf Kernfächer reduziert werden und auf ein Einbahnwegesystem für Schülerinnen und Schüler. Zu einem normalen Schulbetrieb gehört auch ein rhythmisierter Schultag mit verschiedenartigen Angeboten.“

Ralf Treptow, Vorsitzender der Vereinigung der Oberstudiendirektoren: „Gut, dass die an den Berliner Gymnasien Lernenden wieder voneinander und vom Erlebnis des gemeinsamen Unterrichts profitieren können. Als Gesellschaft haben wir viel aus der ersten Welle der Pandemie lernen können, nun kommt es darauf an, diese Lehren in die Praxis umzusetzen. Die Liste der notwendigen Veränderungen ist lang.“

Miriam Pech und Sven Zimmerschied, Vorsitzende der Berliner ISS-Schulleiterinnen und Schulleiter: „Die Berliner Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen wünschen sich natürlich eine Rückkehr zu einem vollständigen Regelbetrieb nach den Sommerferien. Das Recht auf Bildung ist ein sehr hohes Gut. Der Übergang in den Regelbetrieb muss durch eine Teststrategie für Lehrkräfte und Lernende sowie durch eine klare Planung begleitet werden, wie der Unterricht stattfindet, wenn Abstandsregeln doch wieder gelten müssen oder Schulen geschlossen werden.“

Ronald Rahmig, Vorsitzender der Vereinigung berufsbildender Schulen in Berlin: „Der Verband der Beruflichen Schulleitungen BBB begrüßt die geplante Öffnung der Schulen und die Rückkehr zum Normalbetrieb. Trotz aller Anstrengungen der Lehrkräfte im Bereich digitalisierten Home-Learnings ist der Präsenzunterricht offensichtlich nur schwer zu ersetzen.“

Teststrategie für Schulen und Kitas
Die Charité Universitätsmedizin Berlin hat im Auftrag des Senats gemeinsam mit dem Vivantes Netzwerk für Gesundheit ein „Konzept zur gemeinsamen Teststrategie“ entwickelt. Dieses beinhaltet auch die Testung von Kindern, Jugendlichen und Personal in Bildungseinrichtungen des Landes Berlin (Schulen und Kitas).
Die in Vorbereitung befindliche Teststrategie an Schulen und Kitas soll insgesamt drei sich ergänzende Komponenten beinhalten, an denen nach wissenschaftlichen Aspekten ausgewählte Schulen und Kitas teilnehmen.
1. Testungen von Schulen und Kitas (Personal, Kinder und Eltern), welche in regelmäßigen Abständen über ein Jahr hinweg kontinuierlich wiederholt werden („Berliner Coronastudie in Schule und Kitas“);
2. Testungen des gesamten pädagogischen und nichtpädagogischen Personals ausgewählter Schulen und Kitas vor und nach den Sommerferien auf freiwilliger Basis (Screening);
3. Als dritte Komponente besteht darüber hinaus in Berliner Schulen und Kitas mit Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung für alle pädagogischen und nichtpädagogischen Dienstkräfte die Möglichkeit, sich sofort bei Auftreten möglicher Corona-bedingter Symptome und / oder nach Kontakt mit einer unter dem Verdacht der Erkrankung am Corona-Virus stehenden Person zeitnah testen zu lassen. Nähere Informationen werden für die Berliner Schulen und Kitas zur Verfügung gestellt.

Hygieneregel an Schulen wird verändert
Zur weiteren Begrenzung des Infektionsgeschehens sind auch im Schuljahr 2020/21 weiterhin Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen und das regelmäßige Lüften der Räume, einzuhalten. Dem regelmäßigen Lüften kommt hierbei eine besonders wichtige Funktion zu. Auch der direkte körperliche Kontakt ist, soweit möglich, zu vermeiden. Der bisherige Mindestabstand von 1,5 Metern wird aufgehoben.
Schülerinnen und Schüler, die wegen einer Grunderkrankung bei einer Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit haben können (Risikogruppe), müssen dies durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung in geeigneter Weise glaubhaft machen. In diesem Fall erfolgt bis auf Weiteres das schulisch angeleitete Lernen zu Hause. Das gilt auch, wenn eine andere im Haushalt der Schülerin oder des Schülers lebende Person zur Risikogruppe gehört.

Besondere Förderung
Auf Grund des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs im zweiten Schulhalbjahr 2019/20 ist anzunehmen, dass die Lern- und Kompetenzentwicklung vieler Schülerinnen und Schüler anders verlief als im Fall regulären Unterrichts. Daher verständigt sich jede Schule darauf, wie sie in jeder Jahrgangsstufe den aktuellen Lern- und Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler feststellen wird, und erstellt daran anschließende Konzepte für die Unterrichtsgestaltung in der ersten Hälfte des Schuljahres 2020/21 und legt notwendige Fördermaßnahmen fest.

Sollte das Infektionsgeschehen zu Beginn oder im Laufe des Schuljahres 2020/21 wieder erheblich ansteigen, ist ein Alternativszenario (Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht) festgelegt worden.


 

Erweiterung der Notbetreuung ab den 08.06.2020

Ab Montag, den 08.06.2020, dürfen die Kitas die vierjähren Kinder, die vor dem 09.06.2016 geboren sind und deren Geschwister, wieder betreuen. Die Betreuungszeit bleibt weiterhin auf vier Stunden begrenzt, die Gruppengrößen sind jedoch aufgehoben. Es kann in manchen Fällen noch zu Verzögerungen in der Umsetzung kommen. Wir versuchen jedoch alles möglich zu machen!

Diese und weitere Änderungen können Sie in der Elterinformation vom 05.06.2020 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie in unseren Brief an die Eltern unserer Kinder nachlesen.


 

Erweiterung der Betreuung ab Montag 25.05.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie leitet die weitere Öffnung der Betreuung ein:

  • Ab Montag, den 25.05.2020 können alle vor dem 26.05.2015 geborenen Kinder in die Betreuung aufgenommen werden.
  • Die Betreuungszeit beträgt auch hier 4 Stunden/Tag.
  • Alle Kinder, die bereits vorher betreut wurden, behalten ihren Betreuungsanspruch.
  • Geschwisterkinder von Kindern mit Betreuungsanspruch können ebenfalls wieder aufgenommen werden, soweit sie in der gleichen Kita betreut werden.
  • Die Gruppengrößen werden weiterhin maximal 10 Kinder umfassen. Ausnahmen sind hier möglich.

Unsere Kindergärten erarbeiten flexible Betreuungskonzepte, die sich an den Kapazitäten der Kita sowie den Gegebenheiten vor Ort orientieren. Bei den steigenden Betreuungszahlen bitten wir Sie weiterhin, den Abstand zu den Erzieher*innen zu beachten und die Aussagen der jeweiligen Kita-Leitung zu berücksichtigen. Eine Absprache mit der Kita-Leitung vor Inanspruchnahme der Betreuung ist unbedingt notwendig. Bei weiteren Fragen zur Notbetreuung können Sie sich an die Kita-Leitung wenden. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass heute ein Brückentag ist und nicht jede Leitung erreichbar sein könnte.

Die nächste Erweiterung für Kinder von 4 bis unter 5 Jahren beginnt unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung am Montag, den 08.06.2020.

Die Pressemitteilung der Senatsverwaltung können Sie hier einlesen: Pressemitteilung vom 21.05.2020.


 

Elternbrief

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat in einer "Elterninformationen zur stufenweisen Erweiterung des Betreuungsbetriebs im Land Berlin" noch einmal die ab heute geltenden Änderungen zusammengefasst:

Der Betreuungsanspruch wird für alle Kinder, die je Altersstufe hinzukommen grundsätzlich auf 4 Stunden pro Tag begrenzt, um die Anforderung der Betreuung in kleinen Gruppen umsetzen zu können. Diesen Anspruch haben Sie unabhängig von der Betreuungssituation zu Hause.

Die systemrelevanten Gruppen haben darüberhinaus Anspruch auf erweiterte Betreuung. Die häusliche Betreuung soll jedoch weiterhin Vorrang haben.

Kinder von Alleinerziehenden und Kinder aus belasteten Familien (Kinderschutz) haben ebenfalls einen Anspruch auf verlängerte Betreuungszeiten.

Wir bitten die Eltern um Verständnis, wenn wir daher nicht alle Betreuungswünsche sofort umsetzen können. Unsere Kitas versuchen unter den gegebenen Umständen möglich zu machen, was geht. Wir bedanken uns bei den Eltern dafür, dass sie uns so tatkräftig unterstützen und sich bemühen so viel Betreuung wie möglich außerhalb der Kita zu organisieren. Wir hoffen, dass wir bald wieder ein vollumfängliches Betreuungsangebot anbieten können.

Sollten Sie noch Fragen zur Notbetreuung haben, wenden Sie sich bitte an die Kita-Leitung. Außerdem steht Ihnen ab dem 14. Mai 2020 eine Hotline der Senatsverwaltung zur Verfügung, die täglich von 9 Uhr bis 15 Uhr erreichbar sein wird.

Eltern-Hotline: Rufnummer 030 90227 6600

Hier können Sie den Elterbrief herunterladen: Elternbrief.pdf


 

Musterhygieneplan

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat einen „Musterhygieneplan Corona für die Berliner Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflegestellen“ veröffentlicht. Dieser dient als Ergänzung zum Hygieneplan nach § 36 Infektionsschutzgesetz und soll den Kindergärten als Empfehlung dienen. Ziel ist es, die Risiken für eine Infektion so gut es geht zu verringern. 

Hier können Sie in den Hygieneplan einsehen: Hygieneplan.


 

 

Jahrgangsorientierte Öffnung der Kindertageseinrichtungen

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat ein 7-Stufenmodel für die weitere Öffnung des Kita-Betriebes veröffentlicht. Die Stufenerweiterung erfolgt unter Beobachtung des epidemiologischen Geschehens alle 7 bis 14 Tage! Wir haben Ihnen alle Neuerungen kurz zusammengefasst:

Jahrgangserweiterung:

Ab Donnerstag, den 14.5.2020 können Kinder am Übergang von der Kita in die Grundschule sowie deren Geschwisterkinder in der gleichen Kita wieder in die Kita gehen (Stufe 2).

Eingeschränktes Angebot:

Auf Grund das Erfordernis der Betreuung in kleinen und stabilen Gruppen bis zu 10 Personen, wird der Betreuungsanspruch für alle Kinder auf max. 4h/Tag beschränkt. Dies bedeutet, dass auch bei Eltern aus systemrelevanten Berufen die bisher vereinbarten Betreuungszeiten in der Notbetreuung eingeschränkt werden können.

Für den betroffenen Personenkreis (siehe Liste „Übersicht über die systemrelevanten Bereiche Kita- und /oder Schulnotbetreuung“), kann eine darüber hinausgehende erweiterte Betreuung unter Berücksichtigung des individuellen Bedarfs vor Ort vereinbart werden. (Hier die Liste über die systemrelevanten Berufe_Stand12.05.2020)

In den Einrichtungen wurden individuelle Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Kinder, der Eltern sowie der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten.

Home-Office:

Arbeiten Eltern im Home-Office, können sie einen Anspruch auf einen Platz in der Notbetreuung haben. Hierbei ist u.a. zu fragen, ob häufige Telefon-/ Videokonferenzen erfolgen, ob es sich um Vollzeit-Homeoffice handelt, ob Familienmitglieder im Schichtdienst arbeiten und somit Ruhephasen möglich sein müssen, ob besondere häusliche Belastungen vorliegen (Neugeborene + Mutterschutz, Erkrankungen von Familienangehörigen, Prüfungssituationen für Auszubildende und Studierende etc.).

Eigenerklärung:

Es wurde weiterhin entschieden, dass als Dokument für die Inanspruchnahme von Notbetreuungsplätzen die Abgabe der Eigenerklärung ausreicht. Für die organisatorische Planung können darüber hinaus die Arbeitszeiten erfragt werden.

Vorerkrankungen von Kindern:

Bei bekannten Vorerkrankungen von Kindern kann ein ärztliches Attest verlangt werden, dass die Möglichkeit des Kitabesuchs bescheinigt.

Genesene Kinder:

Auch bei Kindern, die an Corona erkrankt waren, gelten die bestehenden Zugangskriterien (Systemrelevanz, Alleinerziehende, Jahrgang).

Neuaufnahmen und Eingewöhnung:

Neuaufnahmen sowie Eingewöhnungen sind nur zulässig, wenn ein Anspruch auf Notbetreuung besteht. Dies schließt ab dem 14.5.2020 die zugelassenen Altersgruppen und deren Geschwisterkinder mit ein.

Hotline und Informationen in weiteren Sprachen:

Ab dem 14.05.2020 schaltet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine Hotline für Eltern frei. Unter der Rufnummer 030 90227 6600 können Sie täglich von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr ihre Fragen loswerden.

Unter Auf der Website der Senatsverwaltung finden Sie alle Informationen im Brief an die Eltern auch in weiteren Sprachen: arabisch, englisch, Farsi, französisch, kurdisch, russisch, spanisch, türkisch und vietnamesisch. https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/schliessung-kita-und-kindertagespflege/


Erweiterung der Notbetreuung

Ab dem 27. April 2020 erweitert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Personengruppen, die An­spruch auf eine Betreuung in Kindergärten haben:

  • Alle Eltern, die in einem als systemrelevant anerkannten Beruf arbeiten (Siehe Liste). Die Zwei-El­tern-Regelung entfällt.
  • Alle Alleinerziehenden, das heißt Mütter oder Väter, die mit ih­rem Kind oder ihren Kindern ohne einen anderen Erwachsenen in einer ständigen Haushaltsgemeinschaft zusammenleben.
  • Kinder, für die die Betreuung unter Gesichtspunkten des Kinderschutzes notwendig ist. Dieses gilt auch für Kinder aus Familien mit besonders herausfordernden familiälen Situationen.

Sollte eine Möglichkeit zur häuslichen Be­treuung entstehen, verfällt der Anspruch auf Notbetreuung. Um sozialen Kontakte zu reduzieren, hat die häusliche Betreuung weiterhin Vorrang.

Die Notbetreuung findet in möglichst kleinen Gruppen statt. Unsere Einrichtungen treffen hierfür die erforderlichen organisatorischen Maßnahmen. Diese werden Ihnen von der jeweiligen Einrichtung mitgeteilt.

Soweit ein Anspruch auf Notbetreuung besteht, kann eine Neuaufnahme oder eine Eingewöhnung durchgeführt werden. Während der Eingewöhnung, darf ein Elternteil unter Beachtung der Abstandsregeln und der entsprechenden Hygienevorschriften im Gruppenraum anwesend sein.

Die weiteren Schritte der Ausdehnung der Betreuung, z. B. die Aufnahme von Kindern, die zum Sommer in die Schule übergehen, werden jeweils unter Berücksichtigung der epi­demiologischen Situation getroffen.

Bitte beachten Sie, das Kitas weiterhin nur gesunde Kinder aufnehmen dürfen und ggf. ein ärztliches At­test verlangt werden kann. Sollten Kinder aufgrund des Coronavirus unter Quarantäne bzw. häusliche Isolation gestellt worden sein, reicht der Ablauf der Quarantänefrist aus, um die Kinder wieder aufnehmen zu können, sofern sie symptom­frei sind.

Bei Rückfragen, wenden Sie sich bitte an Ihre Kitaleitung.

Formular Eigenerklärung Eltern (ab 27.04.2020)

Liste der anspruchsberechtigten Berufe (ab 27.04.2020)


Informationen zu den Verpflegungskosten:

Aufgrund des andauernden eingeschränkten Betriebs der Kindertageseinrichtungen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie beschlossen, dass für die nicht am Betreuungsangebot partizipierenden Eltern ab Mai 2020 keine Verpflegungskosten anfallen werden.

Darüber hinaus haben sich die Eigenbetriebe von Berlin dafür entschieden, auch die Verpflegunskosten für den Monat April zurückzuerstatten. Dies gilt für alle Kinder, ob sie an der Notbetreuung teilnehmen oder nicht. Wir möchten dadurch die Eltern in diesen schwierigen Zeiten entlasten.Wir bitten Sie hier um Verständnis, dass die Rückzahlung auf Grund des personellen Aufwands einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir sind dabei. 

Bezüglich der späteren Wiederaufnahme der Betreuung gilt, dass wenn diese spätestens zum 20. eines Monats erfolgt, ist  für diesen Monat der volle Beitrag zu entrichten. Bei einem nach diesem Zeitpunkt liegenden Betreuungsbeginn ist der Kostenbeitrag erstmalig für den folgenden Monat zu zahlen.

Uns ist bewusst, wie schwierig es für viele Eltern ist, geeignete Lösungen für ihre Kinder außerhalb der Kita zu finden. Die Betreuung der Kinder zu Hause mit dem Home-Office und den alltäglichen Hausarbeiten in Einklang zu bringen, stellt für uns alle eine enorme Herausforderung dar. Wir unterstützen Sie weitherin mit unseren täglichen KiGäTipps mit spannenden und lehrreichen Beschäftigungsideen für Ihre Kinder zu Hause oder bei einem Spaziergang. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und ihr Durchhaltevermögen und halten Sie über weitere Entscheidungen und Entwicklungen auf dem Laufenden. Gemeinsam schaffen wir es durch diese schwierige Zeit!


Erweiterung der Notbetreuung ab den 27.04.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat entschieden, die Notbetreuung ab dem 27. April 2020 stufenweise zu erweitern. Regelmäßige Anpassungen sind geplant. Zunächst sollen mehr Berufsgruppen in die Ein-Eltern-Regelung fallen und Kinder aus Familien in besonders herausfordernden Situationen in die Notbetreuung aufgenommen werden. In einem weiteren Schritt werden dann weitere Berufsgruppen eingeschlossen. Auch Vorschüler*innen sollen demnächst in die in die Kitas zurückkehren dürfen. Der Start der Eingewöhnung von neuen Kindern ist genauso geplant. Die Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb ist zum Beginn des neuen Kita-Jahres am 1. August 2020 vorgesehen.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (16.04.2020)


Erweiterung der Notbetreuung zum 08.04.2020

Gemäß der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Berlin, erweitert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Liste der anspruchsberechtigten Berufe für die Notbetreuung, für welche die Ein-Eltern-Regelung gilt. Die Erweiterung tritt ab Mittwoch, dem 08.04.2020 in Kraft und gilt für folgende Aufgabenbereiche:

  • Agentur für Arbeit (BA) / Regionaldirektion (hier: Kurzarbeiter- und Insolvenzgeld; Leistungs-gewährung Arbeitslosengeld, Kindergeldzuschlag (Familienkasse) / IT-Technik) und Jobcenter (SGB II-Auszahlung)
  • Kinder- und Jugendhilfe (hier: stationäre Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie Krisen- und Notdienste zur Absicherung des Kinderschutzes, Regionaler Sozialer Dienst)
  • Mitarbeiter*Innen der Gesundheitsämter
  • Bundeswehr (hier: Sanitätsdienste / medizinisches Personal)
  • Betriebsnotwendiges Personal der Ordnungsämter zur Durchsetzung der Kontaktsperren)
  • Betriebsnotwendiges Mitarbeiter*Innen des Landesamtes für Flüchtlingswesen

Für die Zwei-Eltern-Regelung erweitert sich die Liste für die Unfallversicherung, die Bürgerämter sowie für Berufe des psychosozialen Versorgungssystems.

Eine ausführliche Liste finden Sie auch der Homepage der Senatsverwaltung, sowie zum Download hier:  

Übersicht über die systemrelevanten Bereiche (Stand 08.04.2020) 

Erklärung der Eltern für die Notwendigkeit der Notbetreuung (Stand 08.04.2020)

Die Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen.


Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 21.03.2020

Der Senat stellt sich den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie: Bisher haben die Kinder von Eltern/Sorgeberechtigen, die in bestimmten systemrelevanten Berufen arbeiten, einen Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas und in den Schulen der Grundstufe 1 bis 6. Das galt bisher jedoch nur dann, wenn beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und sie keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung hatten.

Nach einwöchiger Laufzeit hat der Senat auf Vorlage von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, in einer Telefon-Konferenz am Samstag eine Nachjustierung der Notbetreuungs-Regelung beschlossen. Dabei bezog der Senat die in den vergangenen Tagen gesammelten Erfahrungen mit ein. Die strikte Regelung, dass beide Elternteile in den festgelegten systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten müssen, wird demnach für einige dieser definierten Berufsgruppen aufgehoben. Künftig gilt, dass in einigen dieser ausgewählten Berufsgruppen nur mehr ein Elternteil dort tätig sein muss. Damit sollen besondere Härtefälle künftig vermieden werden.

Diese „Ein-Elternregelung“ gilt künftig für folgende systemrelevante Berufsgruppen:

  • Gesundheitsbereich (ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte .Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern. Arztpraxen, Laboren, Beschaffung und Apotheken)
  • Pflege
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Justizvollzug
  • Behindertenhilfe
  • Einzelhandel (Lebensmittel- und Drogeriemärkte)

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Situation ist derzeit für viele Eltern zweifellos sehr schwierig. Mit der veränderten Notbetreuungs-Regelung für Eltern wollen wir gezielt jene derzeit lebenswichtigen Bereiche im Gesundheitssektor und anderswo unterstützen, die aktuell einen besonders großen Personalbedarf haben.“

Eine entsprechende Änderungsverordnung zum Erlass wird für die nächste Senatssitzung vorbereitet.

Hier können Sie sich die Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herunterladen: Notbetreuungsformular.


Welche Mitarbeiter*innen müssen die Notbetreuung gewährleisten?

Lesen Sie hier als Merkblatt die Informationen zum Arbeitseinsatz im Rahmen der Notbetreuung: Merkblatt


Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung

Hier können Sie sich die Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herunterladen:

Selbsterklärung_deutsch

Selbsterklärung_englisch

Selbsterklärung_türkisch

Selsbterklärung_arabisch


Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 15.03.2020

Der Senat hat die Liste der anspruchsberechtigten Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotbetreuung während der Corona-Schließzeit festgelegt. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Beide Kriterien müssen zutreffen.

Für die Notbetreuung in Kitas und Schulen ist eine Selbsterklärung der Eltern erforderlich, um diese in Anspruch nehmen zu können. Darin bestätigen die Eltern/Sorgeberechtigten, dass sie

a) einer der definierten Berufsgruppen angehören sowie
b) keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind einrichten können.

Ein verwendbares Muster der Selbsterklärung und weitere Informationen werden an Schulaufsichten/Schulen und Kitas/Kitaträger versendet. Kitas und Schulen werden kontinuierlich über neueste Entwicklungen informiert.

Information des Senats: In Berlin werden ab dem 17. März alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen geschlossen. Für die Kita-Kinder und Schulkinder der Grundstufen 1 bis 6 wird es eine Notbetreuung geben. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Der Senat von Berlin hat sich auf folgende anspruchsberechtigte Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotversorgung verständigt:

  • Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
  • Justizvollzug
  • Krisenstabspersonal Betriebsnotwendiges Personal von BVG, S-Bahn, BWB, BSR, weiterer Unternehmen des ÖPNV sowie der Ver- und Entsorgung,   Energieversorgung (Strom, Gas)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Gesundheitsbereich (insbesondere ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung, Apotheken)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich
  • Betriebsnotwendiges Personal und Schlüsselfunktionsträger in öffentlichen Einrichtungen und Behörden von Bund und Ländern, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Landesämtern und nachgeordneten Behörden, Jobcentern und öffentlichen Hilfeangeboten und Notdienste
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
  • Sonstiges betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und der Grundversorgung

Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 14.03.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat heute in Abstimmung mit Vertretungen von Kita-Trägern die Regelungen für die Notbetreuung von Kita-Kindern während der bevorstehenden Corona-Schließzeit ausgearbeitet. „Wir haben dabei die neuen Einschätzungen von Professor Dr. Christian Drosten berücksichtigt und nehmen Anregungen der Kita-Träger aus der täglichen Praxis auf“, betonte Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Der Virologe und Charité-Professor Dr. Drosten hat Freitagnacht deutlich gemacht, dass Kinder in der Notbetreuung nicht in neu zusammengestellte Gruppen und konzentriert in ausgesuchte Einrichtungen gehen sollen.

Für Berlin wurde daher Folgendes beschlossen:

1. Alle Kitas schließen von Dienstag, 17. März 2020, bis einschließlich 17. April 2020. Ziel der Schließzeit ist es, angesichts der Corona-Pandemie die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und so die weitere Verbreitung des Coronavirus zu bremsen.

2. Für Ausnahmefälle wird eine Notbetreuung angeboten. Diese findet grundsätzlich in der vertrauten Kita statt.

3. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Es müssen beide Kriterien zutreffen.

4. Es wird vom Senat festgelegt, welche Berufe als systemrelevant gelten. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dazu eine Liste mit Berufen veröffentlichen.

5. Weitere Informationen an die Träger und Eltern erfolgen am Montag. Für die weiteren Abstimmungen sind regelmäßige Treffen mit Verbänden und Eigenbetrieben vereinbart. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird die Informationen auf ihrer Internetseite laufend aktualisieren.

Sandra Scheeres: „Ich weiß, dass die Schließzeit für viele Eltern eine große Belastung bedeutet. Ich hoffe aber auf ihr Verständnis. Die Maßnahme ist im Interesse der Gesundheit aller Berliner und Berlinerinnen. Bitte nehmen Sie die Notbetreuung nur in Anspruch, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Unser Ziel muss sein, dass so wenige Kinder wie möglich in den Einrichtungen sind. Ich danke allen Kita-Trägern und ihren Mitarbeitenden sehr dafür, dass sie Notbetreuungen organisieren. Sie tragen damit dazu bei, dass die Stadt auch in dieser Ausnahmesituation weiter funktioniert.“


13.03.

Laut dem Senatsbeschluss vom 13.03.2020, schließen alle Kindergärten in Berlin ab Dienstag, den 17.03. bis einschließlich 17.04. Für Eltern, die Systemrelevante Tätigkeiten (Gesundheit/ Pflege, öffentliche Sicherheit und Ordnung u.a.) ausüben und nicht in der Lage sind, alternative Betreuungsmöglichkeiten zu realisieren, soll eine Notbetreuung aufrecht erhalten werden. Das genaue Verfahren wird derzeit abgestimmt, wir halten Sie auf dem Laufenden!

Lesen Sie hier den Elternbrief zur Kita-Schließung: Elternbrief.

Sämtliche Bewerber-Gruppenauswahlverfahren für Pädagog*innen werden bis einschließlich 20. April 2020 ausgesetzt. Wir werden uns bei Ihnen melden und Sie über Ihr weiteres Bewerberverfahren informieren.


12.03.

Lesen Sie hier unseren Elternbrief: Elternbrief (12.03.)


11.03.

Wie überall bekannt sind viele Menschen vom Corona-Virus betroffen. Dies gilt natürlich auch für unsere über 2.200 Mitarbeiter*innen und 10.000 betreuten Kindern und deren Familien. Die Angst vor einer Erkrankung und den verschiedenen Konsequenzen führen zu Unsicherheiten. Dies können wir gut verstehen und versuchen daher möglichst verantwortungsvoll mit unseren Entscheidungen umzugehen.

Dazu gehören für uns selbstverständlich enge Absprachen mit den verschiedenen Ämtern. Dazu zählen vor allem die jeweiligen Gesundheitsämter und die Kita-Aufsicht. Genauso wichtig ist uns aber auch weiterhin den Kindern und Eltern eine gute Betreuungsqualität zu bieten und unseren Mitarbeiter*innen ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld.

Wir werden Sie auf dieser Seite so zeitnah wie möglich über evtl. Kita-Schließungen informieren.

Kita-Schließungen kommen dann zum Tragen, wenn dies durch ein Amt angeordnet wird. Des Weiteren kann es auch sein, dass wir Kitas aufgrund von akutem Personalmangel nicht mit der gewohnten Qualität öffnen können. Sollten nicht ausreichend Personal vorgehalten werden können, kann es im Einzelfall dazu kommen, dass wir ebenfalls eine Kita schließen müssen. Dies geschieht in enger Absprache mit der Kita-Aufsicht. Selbstverständlich werden wir uns bemühen diesen Schritt so gut es geht mit den betroffenen Eltern und Kindern zu kommunizieren und ggf. individuelle Lösungen finden.

Aktuell ist die Kita an der Pappelallee 40 bis einschließlich Freitag, den 20.03.2020 durch das Gesundheitsamt Pankow geschlossen. Hier wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet.

Katrin Dorgeist

Kaufmännische Geschäftsleiterin  

Dr. Elke Bovier

Pädagogische Geschäftsleiterin

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