News | 12.03.2020

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Maßnahmen und Informationen zum Coronavirus

Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 21.03.2020

Der Senat stellt sich den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie: Bisher haben die Kinder von Eltern/Sorgeberechtigen, die in bestimmten systemrelevanten Berufen arbeiten, einen Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas und in den Schulen der Grundstufe 1 bis 6. Das galt bisher jedoch nur dann, wenn beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und sie keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung hatten.

Nach einwöchiger Laufzeit hat der Senat auf Vorlage von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, in einer Telefon-Konferenz am Samstag eine Nachjustierung der Notbetreuungs-Regelung beschlossen. Dabei bezog der Senat die in den vergangenen Tagen gesammelten Erfahrungen mit ein. Die strikte Regelung, dass beide Elternteile in den festgelegten systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten müssen, wird demnach für einige dieser definierten Berufsgruppen aufgehoben. Künftig gilt, dass in einigen dieser ausgewählten Berufsgruppen nur mehr ein Elternteil dort tätig sein muss. Damit sollen besondere Härtefälle künftig vermieden werden.

Diese „Ein-Elternregelung“ gilt künftig für folgende systemrelevante Berufsgruppen:

  • Gesundheitsbereich (ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte .Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern. Arztpraxen, Laboren, Beschaffung und Apotheken)
  • Pflege
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Justizvollzug
  • Behindertenhilfe
  • Einzelhandel (Lebensmittel- und Drogeriemärkte)

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Situation ist derzeit für viele Eltern zweifellos sehr schwierig. Mit der veränderten Notbetreuungs-Regelung für Eltern wollen wir gezielt jene derzeit lebenswichtigen Bereiche im Gesundheitssektor und anderswo unterstützen, die aktuell einen besonders großen Personalbedarf haben.“

Eine entsprechende Änderungsverordnung zum Erlass wird für die nächste Senatssitzung vorbereitet.

Hier können Sie sich die Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herunterladen: Notbetreuungsformular.


Welche Mitarbeiter*innen müssen die Notbetreuung gewährleisten?

Lesen Sie hier als Merkblatt die Informationen zum Arbeitseinsatz im Rahmen der Notbetreuung: Merkblatt

Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung

Hier können Sie sich die Selbsterklärung der Eltern für die Notbetreuung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herunterladen:

Selbsterklärung_deutsch

Selbsterklärung_englisch

Selbsterklärung_türkisch

Selsbterklärung_arabisch


Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 15.03.2020

Der Senat hat die Liste der anspruchsberechtigten Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotbetreuung während der Corona-Schließzeit festgelegt. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Beide Kriterien müssen zutreffen.

Für die Notbetreuung in Kitas und Schulen ist eine Selbsterklärung der Eltern erforderlich, um diese in Anspruch nehmen zu können. Darin bestätigen die Eltern/Sorgeberechtigten, dass sie

a) einer der definierten Berufsgruppen angehören sowie
b) keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind einrichten können.

Ein verwendbares Muster der Selbsterklärung und weitere Informationen werden an Schulaufsichten/Schulen und Kitas/Kitaträger versendet. Kitas und Schulen werden kontinuierlich über neueste Entwicklungen informiert.

Information des Senats: In Berlin werden ab dem 17. März alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen geschlossen. Für die Kita-Kinder und Schulkinder der Grundstufen 1 bis 6 wird es eine Notbetreuung geben. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Der Senat von Berlin hat sich auf folgende anspruchsberechtigte Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotversorgung verständigt:

  • Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
  • Justizvollzug
  • Krisenstabspersonal Betriebsnotwendiges Personal von BVG, S-Bahn, BWB, BSR, weiterer Unternehmen des ÖPNV sowie der Ver- und Entsorgung,   Energieversorgung (Strom, Gas)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Gesundheitsbereich (insbesondere ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung, Apotheken)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich
  • Betriebsnotwendiges Personal und Schlüsselfunktionsträger in öffentlichen Einrichtungen und Behörden von Bund und Ländern, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Landesämtern und nachgeordneten Behörden, Jobcentern und öffentlichen Hilfeangeboten und Notdienste
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
  • Sonstiges betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und der Grundversorgung

Pressemitteilung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 14.03.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat heute in Abstimmung mit Vertretungen von Kita-Trägern die Regelungen für die Notbetreuung von Kita-Kindern während der bevorstehenden Corona-Schließzeit ausgearbeitet. „Wir haben dabei die neuen Einschätzungen von Professor Dr. Christian Drosten berücksichtigt und nehmen Anregungen der Kita-Träger aus der täglichen Praxis auf“, betonte Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Der Virologe und Charité-Professor Dr. Drosten hat Freitagnacht deutlich gemacht, dass Kinder in der Notbetreuung nicht in neu zusammengestellte Gruppen und konzentriert in ausgesuchte Einrichtungen gehen sollen.

Für Berlin wurde daher Folgendes beschlossen:

1. Alle Kitas schließen von Dienstag, 17. März 2020, bis einschließlich 17. April 2020. Ziel der Schließzeit ist es, angesichts der Corona-Pandemie die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und so die weitere Verbreitung des Coronavirus zu bremsen.

2. Für Ausnahmefälle wird eine Notbetreuung angeboten. Diese findet grundsätzlich in der vertrauten Kita statt.

3. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Es müssen beide Kriterien zutreffen.

4. Es wird vom Senat festgelegt, welche Berufe als systemrelevant gelten. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dazu eine Liste mit Berufen veröffentlichen.

5. Weitere Informationen an die Träger und Eltern erfolgen am Montag. Für die weiteren Abstimmungen sind regelmäßige Treffen mit Verbänden und Eigenbetrieben vereinbart. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird die Informationen auf ihrer Internetseite laufend aktualisieren.

Sandra Scheeres: „Ich weiß, dass die Schließzeit für viele Eltern eine große Belastung bedeutet. Ich hoffe aber auf ihr Verständnis. Die Maßnahme ist im Interesse der Gesundheit aller Berliner und Berlinerinnen. Bitte nehmen Sie die Notbetreuung nur in Anspruch, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Unser Ziel muss sein, dass so wenige Kinder wie möglich in den Einrichtungen sind. Ich danke allen Kita-Trägern und ihren Mitarbeitenden sehr dafür, dass sie Notbetreuungen organisieren. Sie tragen damit dazu bei, dass die Stadt auch in dieser Ausnahmesituation weiter funktioniert.“


13.03.

Laut dem Senatsbeschluss vom 13.03.2020, schließen alle Kindergärten in Berlin ab Dienstag, den 17.03. bis einschließlich 17.04. Für Eltern, die Systemrelevante Tätigkeiten (Gesundheit/ Pflege, öffentliche Sicherheit und Ordnung u.a.) ausüben und nicht in der Lage sind, alternative Betreuungsmöglichkeiten zu realisieren, soll eine Notbetreuung aufrecht erhalten werden. Das genaue Verfahren wird derzeit abgestimmt, wir halten Sie auf dem Laufenden!


Lesen Sie hier den Elternbrief zur Kita-Schließung: Elternbrief.

Sämtliche Bewerber-Gruppenauswahlverfahren für Pädagog*innen werden bis einschließlich 20. April 2020 ausgesetzt. Wir werden uns bei Ihnen melden und Sie über Ihr weiteres Bewerberverfahren informieren.


12.03.

Lesen Sie hier unseren Elternbrief: Elternbrief (12.03.)


11.03.

Wie überall bekannt sind viele Menschen vom Corona-Virus betroffen. Dies gilt natürlich auch für unsere über 2.200 Mitarbeiter*innen und 10.000 betreuten Kindern und deren Familien. Die Angst vor einer Erkrankung und den verschiedenen Konsequenzen führen zu Unsicherheiten. Dies können wir gut verstehen und versuchen daher möglichst verantwortungsvoll mit unseren Entscheidungen umzugehen.

Dazu gehören für uns selbstverständlich enge Absprachen mit den verschiedenen Ämtern. Dazu zählen vor allem die jeweiligen Gesundheitsämter und die Kita-Aufsicht. Genauso wichtig ist uns aber auch weiterhin den Kindern und Eltern eine gute Betreuungsqualität zu bieten und unseren Mitarbeiter*innen ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld.

Wir werden Sie auf dieser Seite so zeitnah wie möglich über evtl. Kita-Schließungen informieren.

Kita-Schließungen kommen dann zum Tragen, wenn dies durch ein Amt angeordnet wird. Des Weiteren kann es auch sein, dass wir Kitas aufgrund von akutem Personalmangel nicht mit der gewohnten Qualität öffnen können. Sollten nicht ausreichend Personal vorgehalten werden können, kann es im Einzelfall dazu kommen, dass wir ebenfalls eine Kita schließen müssen. Dies geschieht in enger Absprache mit der Kita-Aufsicht. Selbstverständlich werden wir uns bemühen diesen Schritt so gut es geht mit den betroffenen Eltern und Kindern zu kommunizieren und ggf. individuelle Lösungen finden.

Aktuell ist die Kita an der Pappelallee 40 bis einschließlich Freitag, den 20.03.2020 durch das Gesundheitsamt Pankow geschlossen. Hier wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet.

Katrin Dorgeist

Kaufmännische Geschäftsleiterin    

Dr. Elke Bovier

Pädagogische Geschäftsleiterin

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